Lorena Piticco studierte Chemie an der ETH Zürich. Schon bald merkte sie, dass sie die Physik mindestens genauso fasziniert wie die Chemie. Bei ihrer anschliessenden Forschungstätigkeit im Rahmen eines Doktorats an der ETH Zürich sowie eines Nachdoktorats an der University of California, Berkeley, spezialisierte sie sich in der Molekülphysik, wo sie sich mit hochaufgelöster Molekülspektroskopie befasste sowie schnelle molekulare Prozesse mittels Laserspektroskopie untersuchte.
Seit 2013 ist Lorena Piticco bei der Isler & Pedrazzini AG tätig. Nach ihrer Zulassung als Europäische Patentanwältin im Jahre 2017 und ihrer Eintragung ins Schweizer Patentanwaltsregister im Jahre 2018 erwarb sie im Jahre 2019 das Diplom “Patent Litigation in Europe” der Universität Strasbourg, das sie für die direkte Vertretung von Mandanten vor dem Einheitlichen Patentgericht der EU qualifiziert. Im Jahre 2023 wurde Lorena Piticco Partnerin der Isler & Pedrazzini AG.
In Patentangelegenheiten fühlt sich Lorena Piticco in den unterschiedlichsten Bereichen der Mechanik, der Materialwissenschaften, des Maschinenbaus, der Konsumgüter und der Sensorik wohl. Daneben gilt ihr Interesse natürlich weiterhin der Chemie und den angrenzenden Bereichen, und auch im Designrecht konnte sie vielfältige Erfahrungen sammeln.
Von 2018 bis 2024 hat Lorena Piticco ihr umfangreiches Wissen zum Patent-, Marken- und Designrecht in Vorlesungen an der Ostschweizer Fachhochschule (OST) in St. Gallen weitergegeben. Seit 2024 ist sie als nebenamtliche technische Richterin am Bundespatentgericht in St. Gallen tätig.